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Sprossen selber ziehen – So funktioniert es!

Sprossen sind ein wunderbare Quelle für Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Sie schmecken prima und ergänzen den Speiseplan gerade in der Winterzeit ganz hervorragend. Mittlerweile bekommt man sie fertig gezogen, aber auch als Saatgut in gut sortierten Bio-Märkten. Getreu dem Motto: »je frischer, desto besser«, empfehle ich den eigenen Anbau.

Grundsätzlich kann man aus vielen Gemüsesamen schmackhafte Sprossen ziehen. Man sollte aber nur Gemüsesorten verwenden, deren Blätter und Keimlinge genießbar sind. Kartoffel-, Tomaten- oder Auberginensprösslinge zum Beispiel können giftig sein.

Die Sprossen scharfer Gemüsesorten wie Rettich, Senf oder Radieschen sind sehr scharf und sollten nur als Gewürz eingesetzt werden.

© Verlag – Christian München / Bild: Hansi Heckmair

Je bunter das Gemüse ist, umso schöner ist auch die Farbe der Sprossen.

Rote-Bete- oder Rotkohlsprossen verleihen jedem Teller den gewissen Farbtupfer. Auch Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen eignen sich hervorragend, die Sprossen sind wahre Energiebomben, ebenso wie die von Getreidesorten wie Dinkel, Quinoa, Hafer, Amaranth oder Buchweizen. Im Laden bekommt man meist Soja- und Mungbohnensprossen.

Sprossen selber ziehen

Um für den Hausgebrauch kleine Mengen Sprossen zu ziehen, benötigt man ein Sprossen- oder Keimglas. Die gibt es fertig im Handel, man kann sie aber auch selbst herstellen. Dazu einfach den Deckel eines gro-ßen Einmachglases in regelmäßigen Abständen durchlöchern, besonders in Randnähe. Damit man das Glas schrägstellen kann, benötigt man eine Stütze. Für größere Mengen gibt es im Handel Keimgeräte mit mehreren Ebenen und Platz für viele Sprossen.

  1. Die Mungbohnen (oder anderen Samen) gut waschen und 12–18 Stunden in kaltem Wasser an einem dunklen Ort einweichen.
  2. Nach dieser Zeit beginnen die Schalen aufzubrechen und die Bohnen fangen an zu keimen.
  3. Die gekeimten Bohnen in ein Sprossenglas umfüllen. Mit frischem Wasser spülen und gut wässern.
  4. Die Keimlinge dreimal täglich (morgens, mittags und abends) mit frischem Wasser spülen und dann abtropfen lassen.
  5. Je nach Gemüsesorte kann der Keimvorgang 2–6 Tage dauern, Mungbohnensprossen brauchen 5–6 Tage. Sobald die Sprossen die gewünschte Größe erreicht haben, im Keimglas in den Kühlschrank stellen. Jeden Tag spülen. So halten sie sich gut 1 Woche, ohne weiter zu wachsen.

© Verlag – Christian München / Bild: Hansi Heckmair

Die Inhalte stammen aus Sebastian Copien’s Standardwerk zur veganen Küche „Die vegane Kochschule“ und sind nur ein paar von mega vielen und wunderbaren Anleitungen zur leckeren und pfanzlichen Küche . Klicke hier und erfahre mehr über „Die vegane Kochschule„.

Verlag: Christian München; Auflage: 2 (2. Oktober 2015)
Bilder: Hansi Heckmair

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2018-11-14T09:25:34+00:00
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