Saisonale und regionale Gerichte von März bis Mai

Unsere Supermärkte bieten uns saisonal und regional das ganze Jahr über eine riesige Vielfalt, mit der wir unglaublich viele Gerichte zaubern können. Die Gemüseabteilung gibt dafür einiges her und ist sowohl im Sommer als auch im Winter immer gut gefüllt. Aber auch in unseren eigenen Gärten können wir einiges anbauen und saisonal selber ernten. Was gibt es besseres als frisches Gemüse direkt vom Beet auf dem Teller? Mit dieser Blogartikel- und Videoreihe wollen wir euch zeigen, welche Vielfalt wir direkt vor der Türe haben können. Ihr erfahrt welches Gemüse ihr wann anpflanzen könnt und welche herrlichen Gerichte ihr ganz frisch damit kreieren könnt!

Wir beginnen mit saisonalen und regionalen Gerichten im März mit den Gemüsesorten Spinat, Zwiebeln, Kartoffeln und Petersilienwurzeln!

Spinat

Spinat ist das vermutlich beliebteste grüne Blattgemüse. Es gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen und es sind etwa 50 verschiedene Kulturarten bekannt. Ausgesät wird der Spinat zwischen März und Mai sowie August und September und nach etwa 8 Wochen kann er bereits regelmäßig abgeerntet werden. Da zweimal im Jahr gesät werden kann, gibt es auch zwei Ernteperioden. Der Frühlings- und Sommerspinat wird zwischen April und Juni geerntet und der Herbst- und Winterspinat von September bis November. So bekommen wir fast das ganze Jahr über frischen Spinat aus der Region. Die gesamte Saison beginnt mit dem ersten Spinat aus dem Gewächshaus bereits langsam im März und zieht sich bis in den Dezember hinein.

Im Handel sind unterschiedlichste Sorten erhältlich. Der Blattspinat mit seinen recht großen Blättern ist wohl der bekannteste. Aber auch der besonders zarte Babyspinat, frischer Wurzelspinat und bereits mit (Soja-)Sahne verfeinerter und tiefgefrorener Rahmspinat findet häufig den Weg auf unsere Teller. Spinat kann roh und gegart verzehrt werden. Beim Garen schrumpfen die frischen Blätter etwa auf ein Achtel des Volumens zusammen, also sollte man ihn großzügig einkaufen. 100g frischer Spinat ergeben etwa 80g blanchierten Spinat. Das grüne Gemüse hat außerdem nur eine kurze Haltbarkeit und sollten am besten sofort nach dem Kauf verzehrt werden. Im Kühlschrank hält er, abgedeckt mit einem feuchten Tuch, etwa 4 bi 5 Tage. Wenn der Spinat vorher kurz blanchiert wird, kann er auch gut für etwa 5 bis 6 Monate eingefroren werden.

Noch immer hält sich der Mythos, dass Spinat nicht wieder aufgewärmt werden darf, was allerdings nicht stimmt. Jedoch sollte er nicht allzu lange warmgehalten werden, da sich so mehr Nitrat bilden kann. Dieses wird im Körper zu Nitrit umgewandelt und kann bei größeren Mengen gesundheitsschädlich sein. Man sollte ihn zügig aufwärmen und die Reste höchstens einen Tag im Kühlschrank lagern.

Saisonale und regionale Gerichte im März
© Hansi Heckmair

Das wichtigste im Überblick:

  • Saison: März – Dezember
  • Lagerung: in ein feuchtes Tuch gewickelt im Kühlschrank für etwa 4-5 Tage haltbar
  • Spinat kann sowohl roh, als auch gegart gegessen werden 
  • Erneutes Aufwärmen von Spinat ist kein Problem, er sollte nur nicht zu lange warm gehalten werden

In diesem Video zeigt euch Sebastian zwei super leckere und schnelle Rezepte mit dem grünen Blattgemüse.

Deftige & käsige Spinatknödel – schneller orientalischer Blattspinat – saisonale und regionale Gerichte im März

„Spinat ist mit Sicherheit das grüne Blattgemüse, das am meisten gegessen wird in unseren Breitengraden – wenn nicht sogar weltweit. Es gibt so viele unterschiedliche Sorten und der Anbau als Saat und Kultur im eigenen Garten oder auf dem Balkon ist immer grandios. Im Monat März kommt er auch schon ganz frisch vom Beet, aber natürlich hat auch dieses wundervolle Gemüse unterschiedliche Erntezeiten. Gerade im Frühling freuen wir uns auf das frische Grün allerdings am meisten. Hier kommen zwei kleine Rezepte die eine Bereicherung für jeden Speiseplan sind – deftige käsige Spinat Knödel und ein schneller orientalischer BlattSpinat mit Harissa Joghurt. Viel Freude damit!“ – Sebastian Copien

Hier Rezept herunterladen!

Zwiebel

Die Zwiebel ist eine der ältesten Gemüsepflanzen und zählt zu den Liliengewächsen. Sie wurde früher und wird in manchen Ländern noch immer auch als Heilpflanze genutzt. Es gibt viele Unterarten wie Gemüsezwiebeln, Lauchzwiebeln, Frühlingszwiebeln, Schalotten, rote und weiße Zwiebeln oder Silberzwiebeln. Häufig wird die Zwiebel über Steckzwiebeln im Frühjahr im März oder April gepflanzt und ab Juli geerntet. Allerdings gibt es auch Wintersteckzwiebeln, die im August in die Erde gesetzt werden und im Frühjahr geerntet werden können. Frische, regionale Freilandzwiebeln haben zwischen Mai und Oktober Saison. Das restliche Jahr über erhält man Zwiebeln aus dem Lager. Das knollenartige Gemüse hält sich aufgehängt an einem trockenen, luftigen und dunklen Ort mehrere Monate. In den Kühlschrank gehören sie allerdings erst, wenn sie aufgeschnitten sind.

Zwiebeln sind mit ihrem scharfen Aroma perfekt, um Würze in jedes Gericht zu bringen. Dabei sind rote Zwiebeln meist milder als weiße und gekochte oder gebratene Zwiebeln haben einen süßlicheren Geschmack und sind milder als rohe. Man sollte die Zwiebel erst kurz vor der Verwendung aufschneiden, damit sich das Aroma nicht verflüchtigt. Um die Tränen beim Zwiebelschneiden zu verhindern oder abzumildern, kann man entweder ein sehr scharfes Messer verwenden oder die Zwiebel vor dem Schneiden ein Weilchen in den Kühlschrank legen. Der alte Taucherbrillen-Trick funktioniert natürlich auch, solange man eine Taucherbrille mit Nasenteil benutzt. Bei Zwiebelgeruch an den Händen kann mit etwas Zitronensaft Abhilfe geschaffen werden und das Kauen von Minzblättern kann bei Mundgeruch nach einer Zwiebelmahlzeit helfen. Menschen mit einer empfindlicheren Verdauung können Blähungen mit Gewürzen wie Kümmel, Kreuzkümmel, Fenchelsamen, Ingwer und Thymian abmildern.

Saisonale und regionale Gerichte im März
© Hansi Heckmair

Das wichtigste im Überblick:

  • Saison: Mai – Oktober, das restliche Jahr Lagerware
  • Lagerung: trocken, luftig, dunkel und kühl; am besten aufgehängt im Keller
  • Rote oder gegarte Zwiebeln sind milder als weiße oder rohe Zwiebeln
  • Gegen Tränen hilft ein scharfes Messer, Lagern der Zwiebel im Kühlschrank vor dem Kochen oder eine Taucherbrille mit Nasenteil
  • Gewürze wie Kümmel, Kreuzkümmel, Fenchelsamen, Ingwer oder Thymian können Blähungen reduzieren

In diesem Video teilt Sebastian ein Rezept für gefüllte- und gepickelte Zwiebeln mit euch – easy und schnell!

Gefüllte- & gepickelte Zwiebeln – leckere Saisonale und Regionale Gerichte im März

„Zwiebeln werden weltweit in der Küche als Grundzutat verwendet aber viel mehr als Gewürz eingesetzt und nicht als eigenständiges Gemüse gesehen. Deshalb kommen hier zwei Rezepte, die die Zwiebel etwas anders zur Geltung bringen.“ – Sebastian Copien

Hier Rezept herunterladen!

Kartoffel

Die Kartoffel ist ein deutscher Klassiker. Sie landet in sämtlichen Variationen, sowohl als Beilage sowie auch als Hauptkomponente, auf unseren Tellern. Kartoffeln gehören zu den Nachtschattengewächsen und kommen aus dem Hochland Südamerikas. Weltweit gibt es etwa 5000 verschiedene Kartoffelsorten in verschiedenen Formen, Größen und Farben wie rote oder violette Sorten, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten ausgesät werden. So können bereits ab Juni die ersten Frühkartoffeln gekauft werden. Ab August bis Oktober ist dann die Hauptsaison. Dadurch, dass Kartoffeln gut gelagert werden können, gibt es das restliche Jahr regionale Lagerkartoffeln zu kaufen.

Zuhause sollten Kartoffeln nach dem Kauf kühl bei etwa 3-5°C, trocken und dunkel  gelagert werden, da sie sonst leicht beginnen zu keimen. Dabei werden den Kartoffeln Nährstoffe entzogen, es bilden sich grüne Stellen sowie der Stoff Solanin. Das Solanin ist giftig und schwer verträglich. Gekeimte Kartoffeln mit grünen Stellen sollten deshalb nicht mehr verzehrt werden. 

Saisonale und Regionale Gerichte im März
© pixabay

Das wichtigste im Überblick:

  • Saison: Juni – Oktober Hauptsaison, ganzjährig Lagerware
  • Lagerung: kühl 3-5°C, trocken und dunkel
  • Kartoffeln mit grünen Stellen sollten nicht mehr gegessen werden

Hier zeigt Sebastian euch zwei Rezepte für Kartoffeln – leckere Tortilla Espanola und lila Kartoffelpüree!

Tortilla española & lila Kartoffel Pü – saisonale und regionale Gerichte im März aus Kartoffeln

„Kartoffel oh Kartoffel. Ich liebe diese Wunderknolle einfach, auch wenn sie oft ernährungsphysiologisch nicht so gut abschneidet (in manchen Bereichen – in manch anderen wieder gut). Auf jeden Fall nicht low carb (-; Die Sorten Vielfalt ist einfach unglaublich und es gibt so viel zu entdecken in der Welt der Kartoffeln. Hier im Monat März angesiedelt, da sie das perfekte Winter Lagergemüse, aber natürlich auch das ganze Jahr erhältlich ist. Tipps zur Verarbeitung und zum Anbau als auch zwei leckere Rezepte findest du im Video. Deftige spanische Tortilla mit Bamberger Hörnchen und einen lila veganes Kartoffelpüü.“ – Sebastian Copien

Hier Rezept herunterladen!

Petersilienwurzel

Die Petersilienwurzel ist nicht das bekannteste Gemüse, hat aber doch einiges zu bieten. Sie gehört zu den Doldenblütlern und ist eine Unterart der bekannteren Blattpetersilie. Ursprünglich kommt sie aus dem östlichen Mittelmeerraum und sieht der Pastinake zum Verwechseln ähnlich. Wie ihr die beiden dennoch voneinander unterscheiden könnt, zeigt Sebastian euch im unten angefügten Video. Das klassische Wintergemüse wird zwischen März und April ausgesät und ab Oktober bis in den Februar hinein geerntet. Lagerfähig ist die Petersilienwurzel in einer Kiste mit feuchtem Sand in einem kühlen Keller bis zu 6 Monate. Im Gemüsefach des Kühlschranks ist sie, in ein feuchtes Tuch gewickelt, mehrere Tage haltbar.

Petersilienwurzeln können roh und gegart gegessen werden. Sie haben ein würziges Aroma und verleihen jeder Suppe mehr Geschmack oder machen sich hervorragend geraspelt in einem Salat. Auch das Kraut des Wurzelgemüses kann wie Blattpetersilie verwendet werden. Wenn man also Wurzeln mit Grün bekommt, kann man dieses für noch mehr Geschmack fein gehackt über das Gericht geben.

Saisonale und regionale Gerichte im März
© Hansi Heckmair

Das wichtigste im Überblick:

  • Saison: Oktober – März 
  • Lagerung: Bis zu 6 Monate in einer Kiste im Keller mit feuchtem Sand, im Kühlschrank in einem feuchten Tuch mehrere Tage
  • Die Petersilienwurzel kann roh und gegart gegessen werden
  • Das Grün kann wie Blattpetersilie verwendet werden

Ein Rezept für gebratene Sesam Wurzeln und eine schnelle Wurzelpasta gibt es mit Anleitung in diesem Video!

Sesam Wurzeln & Wurzelpasta – saisonale und regionale Gericht im März aus Petersilienwurzeln

„Petersilienwurzel wird immer noch oft mit Pastinaken verwechselt und viele Menschen wissen nicht, was sie damit anfangen sollen. Aus meiner Sicht neben der Karotte eine der großartigsten Wurzelgemüse, die es überhaupt nur gibt. Lecker, würzig und so vielseitig kommen hier zwei wundervolle Rezepte, die jede Woche einmal auf dem Teller landen können. Wunderschöne gebratene Petersilienwurzel mit Sesammantel und einmal cremige Wurzelpasta mit Räuchertofu. Wie immer mit einem Haufen Tipps, Tricks und Abwandlungsmöglichkeiten für die flexible Alltagsküche. Denn Gemüse kann alles! Lasst es euch schmecken ihr Lieben.“ – Sebastian Copien

Hier Rezept herunterladen!

Saisonale und regionale Gerichten im April mit den Gemüsesorten Feldsalat, Radieschen, Lauch, Spargel und Mairübchen!

Feldsalat

Feldsalat ist mit seinem sehr feinen Geschmack eine Bereicherung für unglaublich viele Gerichte. Der Ursprung des Baldriangewächses wird in Sardinien und Sizilien vermutet. Manche Sorten sind sehr widerstandsfähig und können somit auch über den Winter wachsen. So ist der Salat ein wertvolles Herbst- und Wintergemüse. Abhängig von der Sorte wird zweimal im Jahr ausgesät. Die erste Saat ist im April und die Zweite im Spätherbst. Geerntet wird dann im August bis Oktober sowie Ende November bis Mitte Januar. Die Saison geht etwa von September bis Februar. Wenn der Feldsalat bei der Ernte nicht zu tief abgeschnitten wird, wächst er sogar mehrfach nach.

Gelagert wird er am besten im Kühlschrank. Dabei sollte er nicht luftdicht verpackt sein, damit sich kein Kondenswasser und somit kein Schimmel bilden kann. Da er sich jedoch nur ein paar Tage hält, sollte er so frisch wie möglich gegessen werden. Vor dem Verzehr einfach welke Blätter entfernen und gründlich waschen, da sich zwischen den Blättern oft Sand absetzt. Geschmacklich passt der Feldsalat zu sehr vielen Gerichten, egal ob kalt oder warm.

Kochtipp: Feldsalat enthält relativ viel Eisen. Dieses kann mit etwas Zitronensaft im Dressing besser aufgenommen werden. (Mehr zum Thema Eisenbedarf vegan decken, erfahrt ihr in diesem Blogartikel) Das Dressing am besten erst kurz vor dem Servieren über den Salat geben, damit er so lang wie möglich knackig und frisch bleibt.

Saisonale und regionale Gerichte im April
© pixabay

Das wichtigste im Überblick:

  • Saison: September – Februar
  • Lagerung: In einer Luftdurchlässigen Verpackung im Kühlschrank ein paar Tage haltbar.
  • Mit etwas Zitronensaft im Dressing wird das Eisen aus dem Salat besser aufgenommen.
  • Dressing erst kurz vor dem Servieren dazugeben, so bleibt der Salat knackig und frisch.

Zwei super leckere Rezepte mit dem Powergewächs zeigt euch Sebastian in diesem Video!

Feldsalat-Spinat & Cremesuppe – saisonal, lecker und gesund kochen – Gemüse kann alles

Feldsalat oh Feldsalat. Du mega Powergewächs. Egal ob im Salat oder wie hier in der Suppe. Egal ob im Smoothie oder als Beilage. Feldsalat schmeckt super fein und bereichert so viele Gerichte. Viel Freude mit 2 kreativen warmen Zubereitungen unseres Lieblingsgrüns.” – Sebastian Copien

Hier Rezept herunterladen!

Radieschen

Das Radieschen kommt ursprünglich aus China und gehört zur Familie der Kreuzblütler, genauer zu der Gattung der Rettiche. Es ist bei Hobbygärtnern durchaus beliebt, da es je nach Sorte nur 30 Tage zum Wachsen benötigt und dann direkt geerntet werden kann. Der Anbau der kleinen roten Knollen gelingt sogar in Balkonkästen. Gesät werden kann von März bis September. Deswegen können von April bis in den November hinein frische Radieschen gekauft werden. Im Herbst und Winter stammt das Angebot aus dem Gewächshaus.

Am besten schmecken sie erntefrisch. In einem feuchten Tuch bleiben sie etwa 2 Tage im Kühlschrank knackig, sie sollten also zeitnah verzehrt werden. Ihr scharf-würziger Geschmack passt perfekt zu vielen Gerichten. Auch die Blätter sind essbar und bringen noch einmal extra Aroma mit.

Interessant: Neben der Knolle gibt es auch Radieschensprossen, die ganz einfach zuhause in der Küche angebaut werden können und in wenigen Tagen essbar sind. Sie enthalten noch mehr Nährstoffe und haben zum Teil einen noch schärferen Geschmack. Einen Blogartikel zum Thema Sprossen selber ziehen findest du auch auf unserem Blog.

Saisonale und regionale Gerichte im April
© Hansi Heckmair

Das wichtigste im Überblick:

  • Saison: April – November
  • Lagerung: in ein feuchtes Küchentuch etwa 2 Tage im Kühlschrank lagerfähig.
  • Sind in 30 Tagen erntereif.
  • Haben einen scharf-würzigen Geschmack.

In diesem Video zeigt euch Sebastian zwei Rezept für: 

 

UMAMI Radieschen & Radieschen-Birnen-Gazpacho – saisonal kochen im April

 

Radieschen kennen die meisten nur roh im Salat oder zur Brotzeit. Die kleinen Powerkugeln können aber so viel mehr. Sie wachsen extrem schnell, gehören zu den mächtigen Kreuzblütlern und man kann Grün und Knolle essen. Hier kommen einmal wundervolle deftig gebratene Pfannenradieschen und einmal eine schnelle Cremesuppe.”- Sebastian Copien

 

Hier Rezept herunterladen!

Lauch

Der Lauch wird auch häufig Porree genannt. Er gehört zu den Zwiebelgewächsen und wird seit ca. 4000 Jahren kultiviert. Es gibt unterschiedliche Sorten, von denen manche sogar starken Frost aushalten und so auch im Winter geerntet werden können. Dadurch wird zweimal im Jahr ausgesät und auch geerntet. Im Februar gesäter Lauch wird im August geerntet und im Juni ausgesäter Lauch im Winter. So gibt es ihn fast das ganze Jahr über frisch aus Deutschland zu kaufen. Die Hauptsaison liegt jedoch zwischen August und November. Bei eigenem Anbau im Garten kann auch bei Bedarf nur ein Teil der Stange geerntet werden, dann treibt er an dieser Stelle neu aus. Frisch gekaufter Lauch bildet auch in einem Wasserglas neue Wurzeln und wächst immer wieder nach, wenn man seinen Bedarf abgeschnitten hat und das Wasser stetig erneuert.

Lauch hält sich in Folie oder einer Dose einige Tage im Kühlschrank. Zum Einkochen oder Einlegen ist er allerdings nicht gut geeignet. Außerdem wird er gegart und nicht roh verzehrt, wodurch er neben dem leicht scharfen und würzigen Aroma auch eine Süße Note bekommt. 

Saisonale und regionale Gerichte im April
© Hansi Heckmair

Das wichtigste im Überblick:

  • Saison: August bis November (Hauptsaison), Rest des Jahres geringeres Angebot
  • Lagerung: in einer Dose oder in Folie im Kühlschrank einige Tage haltbar.
  • Er wird normalerweise nicht roh gegessen und erhält erst durch das Garen eine leicht süße Note.

In diesem Video zeigt euch Sebastian seine zwei absoluten Knaller Lauch Rezepte: Lauch im Ganzen gebraten und Spaghetti Porro!

Meine zwei absoluten knaller Lauch Rezepte – vegan & Saisonal

 

“Lauch verwendet man meistens in Eintöpfen, Suppen und Co. Im Garten gar nicht soooo leicht zu kultivieren, ist er aus meiner Sicht ein absoluter Star auf dem Teller und das wurde die letzten Jahre sehr intensiv auch in vielen gehobenen Restaurants bewiesen. Hier kommen wieder 2 Rezepte, die ein bisschen anders sind, als das was man gewohnt ist. Wunderschöne Pasta mit Lauch und im Ganzen gebraten mit gerösteten Haselnüssen. Viel Freude mit dem Video und den Rezepten.” – Sebastian Copien

Hier Rezept herunterladen!

Spargel

Der von vielen geliebte Spargel kommt aus Süd- und Mittelamerika. Am häufigsten gibt es den grünen und weißen Spargel, welcher auch Bleichspargel genannt wird. Allerdings gibt es auch weitere Sorten, wie beispielsweise violette Formen. Die Spargelsaison beginnt Mitte April und geht bis Ende Juni und ist wohl die bekannteste Gemüsesaison. Er kann auch im eigenen Garten angebaut werden und bringt eine mehrjährige Ernte. Die Sprosse des Spargels werden bei der Ernte unter der Erde mit einem speziellen Messer abgeschnitten, sodass er im nächsten Jahr wieder austreiben kann.

Frische Spargelstangen können an einem quietschenden Geräusch beim aneinander reiben erkannt werden. Im Kühlschrank sollte frischer und ungeschälter Spargel am besten in einem feuchten Küchentuch gewickelt aufbewahrt werden und hält sich so etwa 3 – 4 Tage. Geschälter Spargel sollte dagegen spätestens am nächsten Tag verzehrt werden und in eine geschlossene Folie ohne zusätzliches Wasser gewickelt werden. Meist wird Spargel gekocht, gedünstet oder gebraten gegessen, er kann aber auch roh gegessen werden. 

Saisonale und regionale Gerichte im April
© Hansi Heckmair

Das wichtigste im Überblick:

  • Saison: Mitte April bis Ende Juni
  • Lagerung: geschälter spargel in einer Folie nur einen Tag haltbar, ungeschälter Spargel in einem feuchten Küchentuch ist 3-4 Tage haltbar
  • Wird roh, gekocht, gedünstet oder gebraten gegessen

In diesem Video zeigt euch Sebastian zwei alternativen zum klassischen gekochten Spargel!

Zwei leckere Spargel-Zubereitungen, die du (vielleicht) noch nicht kennst – saisonal & vegan

Spargel ist eines der Gemüse, das wirklich eine klare Saison hat und bei dem die meisten Menschen auch von dieser wissen. Es gibt grünen weißen und auch lila Spargel und richtig zubereitet ist jede Sorte einfach ein Traum. In diesem Video kommen zwei kleine Rezepte, die andere Wege zum Spargelgenuss liefern. Denn was gibt es schlimmeres als verkochten Spargel?” – Sebastian Copien

Hier Rezept herunterladen!

Mairübchen

Das Mairübchen gehört zu den Kohlarten und kommt ursprünglich aus Indien. Es gibt sie in Weiß oder Weiß-Violett mit gelber oder roter Rindenfarbe. Die Aussaat liegt zwischen März und August und hängt von der gewünschten Erntezeit ab. 6 bis 8 Wochen nach der Saat können die Rübchen geerntet werden. Die ab Mai geernteten Rüben heißen Mairüben und sind eng verwandt mit der im Spätsommer geernteten Herbstrübe. 

Am längsten halten sie sich in einer Holzkiste mit feuchtem Sand im Keller. Wer sie nicht ein paar Wochen einlagern möchte, kann sie ohne Probleme für ein paar Tage im Kühlschrank lagern. Bei Rüben und Beeten gilt allgemein: Je kleiner, desto zarter im Geschmack. Da bildet auch das Mairübchen keine Ausnahme. Sie kann roh gegessen werden, hat gegart aber einen deutlich milderen Geschmack. Auch das Grün eignet sich hervorragend in der Küche und kann wie Spinat verwendet werden.

Saisonale und regionale Gerichte im April
© pixabay

Das wichtigste im Überblick:

  • Saison: Ende April – Juni 
  • Lagerung: Im Kühlschrank ein paar Tage, in einer Kiste mit feuchtem Sand im Keller ein paar Wochen haltbar
  • Je kleiner die Rübe, desto zarter.
  • Das Grün nicht wegschmeißen, sondern mit in das Gericht geben.

In diesem Video zeigt euch Sebastian zwei super leckere Mairübchen Rezepte: In der Pfanne gebraten mit einer Orangen-Note und einmal lauwarm mit einer Zitronen-Joghurt Creme!

Mairübchen Rezept mit ordentlich Umami, Röstaromen und Wumms! – vegan & saisonal

 

“Mairübchen stehen diesmal im Fokus und sie gehören in ihren unterschiedlichen Formen und Farben definitiv zu meinen liebsten Gemüsesorten. Lange Jahre hab ich sie verschmäht, wenn ich daran vorbei gelaufen bin beim Gemüseregal und dann ging es aber recht schnell mit der großen Liebe. Ganz frisch und jung sind sie roh eine Delikatesse. Hier im Video kommen aber wieder zwei Zubereitungen, die beide ordentlich Umami, Röstaromen und Wumms mit sich bringen. Einmal kräftig in der Pfanne angebraten mit einer fruchtigen Orange-Note und einmal lauwarm mit einer Zitronen-Joghurt Creme. Beides extrem schnell gemacht und immer super lecker, denn die wundervollen Rübchen gibt es in zwei Saisonen pro Jahr. Im Herbst heißen sie dann einfach Herbstrüben.  

Übrigens: Das Grün, das oben so wunderschön raus wächst schmeckt ebenfalls besonders lecker und wird in Norddeutschland unter dem Namen Stilmus sogar extra verkauft. Viel Freude beim Kochen Ihr Lieben!” – Sebastian Copien

Hier Rezept herunterladen!

Jeden Donnerstag erscheint auf dem YouTube-Kanal von Sebastian Copien ein neues Video, in dem er jeweils zwei leckere Rezepte zu einem saisonalen Gemüse und einiges an Kochtipps mit euch teilt. Um die Rezepte jederzeit zur Hand zu haben, könnt ihr sie in der Videobeschreibung und direkt in den Blogartikeln runterladen!

Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachkochen und genießen. Wenn euch die Videos und die Beiträge gefallen freuen wir uns riesig über einen Kommentar, ein Like oder ein Abo!

Eure Sabrina von der Vegan Masterclass

Du möchtest deine Ernährung so ausgewogen, gesund und schmackhaft gestalten wie es nur geht und das ganze leicht in deinen Alltag integrieren? Dann ist unsere neue Nutrition Masterclass mit Ernährungswissenschaftler Niko Rittenau genau das richtige für dich! Dort vereinen Sebastian Copien und Niko Rittenau zwei Welten miteinander: Kulinarik trifft auf geballtes Ernährungswissen. Die beiden haben gemeinsam ein Baukastensystem entwickelt, welches es dir erleichtert das Wissen im Alltag umzusetzen und deine Gerichte zu optimieren. Der Kurs ist eine perfekte Kombination für Gesundheit und Geschmack! Bist du dabei?

Hier geht es direkt zu unserem Ernährungskurs der Vegan Masterclass Nutrition mit Niko Rittenau!

Hast du das schon gelesen?