Saisonale und regionale Gerichte von März bis Mai

Unsere Supermärkte bieten uns saisonal und regional das ganze Jahr über eine riesige Vielfalt, mit der wir unglaublich viele Gerichte zaubern können. Die Gemüseabteilung gibt dafür einiges her und ist sowohl im Sommer als auch im Winter immer gut gefüllt. Aber auch in unseren eigenen Gärten können wir einiges anbauen und saisonal selber ernten. Was gibt es besseres als frisches Gemüse direkt vom Beet auf dem Teller? Mit dieser Blogartikel- und Videoreihe wollen wir euch zeigen, welche Vielfalt wir direkt vor der Türe haben können. Ihr erfahrt welches Gemüse ihr wann anpflanzen könnt und welche herrlichen Gerichte ihr ganz frisch damit kreieren könnt!

Wir beginnen mit saisonalen und regionalen Gerichten im März mit den Gemüsesorten Spinat, Zwiebeln, Kartoffeln und Petersilienwurzeln!

Überblick:

März – Spinat, Zwiebel, Kartoffel & Petersilienwurzel

April – Feldsalat, Radieschen, Lauch, Spargel & Mairübchen

Mai – Brennnessel, Mangold, Rhabarber & Rucola

Wir beginnen mit saisonalen und regionalen Gerichten im März mit den Gemüsesorten Spinat, Zwiebeln, Kartoffeln und Petersilienwurzeln!

Spinat

Spinat ist das vermutlich beliebteste grüne Blattgemüse. Es gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen und es sind etwa 50 verschiedene Kulturarten bekannt. Ausgesät wird der Spinat zwischen März und Mai sowie August und September und nach etwa 8 Wochen kann er bereits regelmäßig abgeerntet werden. Da zweimal im Jahr gesät werden kann, gibt es auch zwei Ernteperioden. Der Frühlings- und Sommerspinat wird zwischen April und Juni geerntet und der Herbst- und Winterspinat von September bis November. So bekommen wir fast das ganze Jahr über frischen Spinat aus der Region. Die gesamte Saison beginnt mit dem ersten Spinat aus dem Gewächshaus bereits langsam im März und zieht sich bis in den Dezember hinein.

Im Handel sind unterschiedlichste Sorten erhältlich. Der Blattspinat mit seinen recht großen Blättern ist wohl der bekannteste. Aber auch der besonders zarte Babyspinat, frischer Wurzelspinat und bereits mit (Soja-)Sahne verfeinerter und tiefgefrorener Rahmspinat findet häufig den Weg auf unsere Teller. Spinat kann roh und gegart verzehrt werden. Beim Garen schrumpfen die frischen Blätter etwa auf ein Achtel des Volumens zusammen, also sollte man ihn großzügig einkaufen. 100g frischer Spinat ergeben etwa 80g blanchierten Spinat. Das grüne Gemüse hat außerdem nur eine kurze Haltbarkeit und sollten am besten sofort nach dem Kauf verzehrt werden. Im Kühlschrank hält er, abgedeckt mit einem feuchten Tuch, etwa 4 bi 5 Tage. Wenn der Spinat vorher kurz blanchiert wird, kann er auch gut für etwa 5 bis 6 Monate eingefroren werden.

Noch immer hält sich der Mythos, dass Spinat nicht wieder aufgewärmt werden darf, was allerdings nicht stimmt. Jedoch sollte er nicht allzu lange warmgehalten werden, da sich so mehr Nitrat bilden kann. Dieses wird im Körper zu Nitrit umgewandelt und kann bei größeren Mengen gesundheitsschädlich sein. Man sollte ihn zügig aufwärmen und die Reste höchstens einen Tag im Kühlschrank lagern.

Saisonale und regionale Gerichte im März
© Hansi Heckmair

Das wichtigste im Überblick:

  • Saison: März – Dezember
  • Lagerung: in ein feuchtes Tuch gewickelt im Kühlschrank für etwa 4-5 Tage haltbar
  • Spinat kann sowohl roh, als auch gegart gegessen werden 
  • Erneutes Aufwärmen von Spinat ist kein Problem, er sollte nur nicht zu lange warm gehalten werden

In diesem Video zeigt euch Sebastian zwei super leckere und schnelle Rezepte mit dem grünen Blattgemüse.

Deftige & käsige Spinatknödel – schneller orientalischer Blattspinat – saisonale und regionale Gerichte im März

„Spinat ist mit Sicherheit das grüne Blattgemüse, das am meisten gegessen wird in unseren Breitengraden – wenn nicht sogar weltweit. Es gibt so viele unterschiedliche Sorten und der Anbau als Saat und Kultur im eigenen Garten oder auf dem Balkon ist immer grandios. Im Monat März kommt er auch schon ganz frisch vom Beet, aber natürlich hat auch dieses wundervolle Gemüse unterschiedliche Erntezeiten. Gerade im Frühling freuen wir uns auf das frische Grün allerdings am meisten. Hier kommen zwei kleine Rezepte die eine Bereicherung für jeden Speiseplan sind – deftige käsige Spinat Knödel und ein schneller orientalischer BlattSpinat mit Harissa Joghurt. Viel Freude damit!“ – Sebastian Copien

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Zwiebel

Die Zwiebel ist eine der ältesten Gemüsepflanzen und zählt zu den Liliengewächsen. Sie wurde früher und wird in manchen Ländern noch immer auch als Heilpflanze genutzt. Es gibt viele Unterarten wie Gemüsezwiebeln, Lauchzwiebeln, Frühlingszwiebeln, Schalotten, rote und weiße Zwiebeln oder Silberzwiebeln. Häufig wird die Zwiebel über Steckzwiebeln im Frühjahr im März oder April gepflanzt und ab Juli geerntet. Allerdings gibt es auch Wintersteckzwiebeln, die im August in die Erde gesetzt werden und im Frühjahr geerntet werden können. Frische, regionale Freilandzwiebeln haben zwischen Mai und Oktober Saison. Das restliche Jahr über erhält man Zwiebeln aus dem Lager. Das knollenartige Gemüse hält sich aufgehängt an einem trockenen, luftigen und dunklen Ort mehrere Monate. In den Kühlschrank gehören sie allerdings erst, wenn sie aufgeschnitten sind.

Zwiebeln sind mit ihrem scharfen Aroma perfekt, um Würze in jedes Gericht zu bringen. Dabei sind rote Zwiebeln meist milder als weiße und gekochte oder gebratene Zwiebeln haben einen süßlicheren Geschmack und sind milder als rohe. Man sollte die Zwiebel erst kurz vor der Verwendung aufschneiden, damit sich das Aroma nicht verflüchtigt. Um die Tränen beim Zwiebelschneiden zu verhindern oder abzumildern, kann man entweder ein sehr scharfes Messer verwenden oder die Zwiebel vor dem Schneiden ein Weilchen in den Kühlschrank legen. Der alte Taucherbrillen-Trick funktioniert natürlich auch, solange man eine Taucherbrille mit Nasenteil benutzt. Bei Zwiebelgeruch an den Händen kann mit etwas Zitronensaft Abhilfe geschaffen werden und das Kauen von Minzblättern kann bei Mundgeruch nach einer Zwiebelmahlzeit helfen. Menschen mit einer empfindlicheren Verdauung können Blähungen mit Gewürzen wie Kümmel, Kreuzkümmel, Fenchelsamen, Ingwer und Thymian abmildern.

Saisonale und regionale Gerichte im März
© Hansi Heckmair

Das wichtigste im Überblick:

  • Saison: Mai – Oktober, das restliche Jahr Lagerware
  • Lagerung: trocken, luftig, dunkel und kühl; am besten aufgehängt im Keller
  • Rote oder gegarte Zwiebeln sind milder als weiße oder rohe Zwiebeln
  • Gegen Tränen hilft ein scharfes Messer, Lagern der Zwiebel im Kühlschrank vor dem Kochen oder eine Taucherbrille mit Nasenteil
  • Gewürze wie Kümmel, Kreuzkümmel, Fenchelsamen, Ingwer oder Thymian können Blähungen reduzieren

In diesem Video teilt Sebastian ein Rezept für gefüllte- und gepickelte Zwiebeln mit euch – easy und schnell!

Gefüllte- & gepickelte Zwiebeln – leckere Saisonale und Regionale Gerichte im März

„Zwiebeln werden weltweit in der Küche als Grundzutat verwendet aber viel mehr als Gewürz eingesetzt und nicht als eigenständiges Gemüse gesehen. Deshalb kommen hier zwei Rezepte, die die Zwiebel etwas anders zur Geltung bringen.“ – Sebastian Copien

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Kartoffel

Die Kartoffel ist ein deutscher Klassiker. Sie landet in sämtlichen Variationen, sowohl als Beilage sowie auch als Hauptkomponente, auf unseren Tellern. Kartoffeln gehören zu den Nachtschattengewächsen und kommen aus dem Hochland Südamerikas. Weltweit gibt es etwa 5000 verschiedene Kartoffelsorten in verschiedenen Formen, Größen und Farben wie rote oder violette Sorten, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten ausgesät werden. So können bereits ab Juni die ersten Frühkartoffeln gekauft werden. Ab August bis Oktober ist dann die Hauptsaison. Dadurch, dass Kartoffeln gut gelagert werden können, gibt es das restliche Jahr regionale Lagerkartoffeln zu kaufen.

Zuhause sollten Kartoffeln nach dem Kauf kühl bei etwa 3-5°C, trocken und dunkel  gelagert werden, da sie sonst leicht beginnen zu keimen. Dabei werden den Kartoffeln Nährstoffe entzogen, es bilden sich grüne Stellen sowie der Stoff Solanin. Das Solanin ist giftig und schwer verträglich. Gekeimte Kartoffeln mit grünen Stellen sollten deshalb nicht mehr verzehrt werden. 

Saisonale und Regionale Gerichte im März
© pixabay

Das wichtigste im Überblick:

  • Saison: Juni – Oktober Hauptsaison, ganzjährig Lagerware
  • Lagerung: kühl 3-5°C, trocken und dunkel
  • Kartoffeln mit grünen Stellen sollten nicht mehr gegessen werden

Hier zeigt Sebastian euch zwei Rezepte für Kartoffeln – leckere Tortilla Espanola und lila Kartoffelpüree!

Tortilla española & lila Kartoffel Pü – saisonale und regionale Gerichte im März aus Kartoffeln

„Kartoffel oh Kartoffel. Ich liebe diese Wunderknolle einfach, auch wenn sie oft ernährungsphysiologisch nicht so gut abschneidet (in manchen Bereichen – in manch anderen wieder gut). Auf jeden Fall nicht low carb (-; Die Sorten Vielfalt ist einfach unglaublich und es gibt so viel zu entdecken in der Welt der Kartoffeln. Hier im Monat März angesiedelt, da sie das perfekte Winter Lagergemüse, aber natürlich auch das ganze Jahr erhältlich ist. Tipps zur Verarbeitung und zum Anbau als auch zwei leckere Rezepte findest du im Video. Deftige spanische Tortilla mit Bamberger Hörnchen und einen lila veganes Kartoffelpüü.“ – Sebastian Copien

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Petersilienwurzel

Die Petersilienwurzel ist nicht das bekannteste Gemüse, hat aber doch einiges zu bieten. Sie gehört zu den Doldenblütlern und ist eine Unterart der bekannteren Blattpetersilie. Ursprünglich kommt sie aus dem östlichen Mittelmeerraum und sieht der Pastinake zum Verwechseln ähnlich. Wie ihr die beiden dennoch voneinander unterscheiden könnt, zeigt Sebastian euch im unten angefügten Video. Das klassische Wintergemüse wird zwischen März und April ausgesät und ab Oktober bis in den Februar hinein geerntet. Lagerfähig ist die Petersilienwurzel in einer Kiste mit feuchtem Sand in einem kühlen Keller bis zu 6 Monate. Im Gemüsefach des Kühlschranks ist sie, in ein feuchtes Tuch gewickelt, mehrere Tage haltbar.

Petersilienwurzeln können roh und gegart gegessen werden. Sie haben ein würziges Aroma und verleihen jeder Suppe mehr Geschmack oder machen sich hervorragend geraspelt in einem Salat. Auch das Kraut des Wurzelgemüses kann wie Blattpetersilie verwendet werden. Wenn man also Wurzeln mit Grün bekommt, kann man dieses für noch mehr Geschmack fein gehackt über das Gericht geben.

Saisonale und regionale Gerichte im März
© Hansi Heckmair

Das wichtigste im Überblick:

  • Saison: Oktober – März 
  • Lagerung: Bis zu 6 Monate in einer Kiste im Keller mit feuchtem Sand, im Kühlschrank in einem feuchten Tuch mehrere Tage
  • Die Petersilienwurzel kann roh und gegart gegessen werden
  • Das Grün kann wie Blattpetersilie verwendet werden

Ein Rezept für gebratene Sesam Wurzeln und eine schnelle Wurzelpasta gibt es mit Anleitung in diesem Video!

Sesam Wurzeln & Wurzelpasta – saisonale und regionale Gericht im März aus Petersilienwurzeln

„Petersilienwurzel wird immer noch oft mit Pastinaken verwechselt und viele Menschen wissen nicht, was sie damit anfangen sollen. Aus meiner Sicht neben der Karotte eine der großartigsten Wurzelgemüse, die es überhaupt nur gibt. Lecker, würzig und so vielseitig kommen hier zwei wundervolle Rezepte, die jede Woche einmal auf dem Teller landen können. Wunderschöne gebratene Petersilienwurzel mit Sesammantel und einmal cremige Wurzelpasta mit Räuchertofu. Wie immer mit einem Haufen Tipps, Tricks und Abwandlungsmöglichkeiten für die flexible Alltagsküche. Denn Gemüse kann alles! Lasst es euch schmecken ihr Lieben.“ – Sebastian Copien

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Saisonale und regionale Gerichten im April mit den Gemüsesorten Feldsalat, Radieschen, Lauch, Spargel und Mairübchen!

Feldsalat

Feldsalat ist mit seinem sehr feinen Geschmack eine Bereicherung für unglaublich viele Gerichte. Der Ursprung des Baldriangewächses wird in Sardinien und Sizilien vermutet. Manche Sorten sind sehr widerstandsfähig und können somit auch über den Winter wachsen. So ist der Salat ein wertvolles Herbst- und Wintergemüse. Abhängig von der Sorte wird zweimal im Jahr ausgesät. Die erste Saat ist im April und die Zweite im Spätherbst. Geerntet wird dann im August bis Oktober sowie Ende November bis Mitte Januar. Die Saison geht etwa von September bis Februar. Wenn der Feldsalat bei der Ernte nicht zu tief abgeschnitten wird, wächst er sogar mehrfach nach.

Gelagert wird er am besten im Kühlschrank. Dabei sollte er nicht luftdicht verpackt sein, damit sich kein Kondenswasser und somit kein Schimmel bilden kann. Da er sich jedoch nur ein paar Tage hält, sollte er so frisch wie möglich gegessen werden. Vor dem Verzehr einfach welke Blätter entfernen und gründlich waschen, da sich zwischen den Blättern oft Sand absetzt. Geschmacklich passt der Feldsalat zu sehr vielen Gerichten, egal ob kalt oder warm.

Kochtipp: Feldsalat enthält relativ viel Eisen. Dieses kann mit etwas Zitronensaft im Dressing besser aufgenommen werden. (Mehr zum Thema Eisenbedarf vegan decken, erfahrt ihr in diesem Blogartikel) Das Dressing am besten erst kurz vor dem Servieren über den Salat geben, damit er so lang wie möglich knackig und frisch bleibt.

Saisonale und regionale Gerichte im April
© pixabay

Das wichtigste im Überblick:

  • Saison: September – Februar
  • Lagerung: In einer Luftdurchlässigen Verpackung im Kühlschrank ein paar Tage haltbar.
  • Mit etwas Zitronensaft im Dressing wird das Eisen aus dem Salat besser aufgenommen.
  • Dressing erst kurz vor dem Servieren dazugeben, so bleibt der Salat knackig und frisch.

Zwei super leckere Rezepte mit dem Powergewächs zeigt euch Sebastian in diesem Video!

Feldsalat-Spinat & Cremesuppe – saisonal, lecker und gesund kochen – Gemüse kann alles

Feldsalat oh Feldsalat. Du mega Powergewächs. Egal ob im Salat oder wie hier in der Suppe. Egal ob im Smoothie oder als Beilage. Feldsalat schmeckt super fein und bereichert so viele Gerichte. Viel Freude mit 2 kreativen warmen Zubereitungen unseres Lieblingsgrüns.” – Sebastian Copien

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Radieschen

Das Radieschen kommt ursprünglich aus China und gehört zur Familie der Kreuzblütler, genauer zu der Gattung der Rettiche. Es ist bei Hobbygärtnern durchaus beliebt, da es je nach Sorte nur 30 Tage zum Wachsen benötigt und dann direkt geerntet werden kann. Der Anbau der kleinen roten Knollen gelingt sogar in Balkonkästen. Gesät werden kann von März bis September. Deswegen können von April bis in den November hinein frische Radieschen gekauft werden. Im Herbst und Winter stammt das Angebot aus dem Gewächshaus.

Am besten schmecken sie erntefrisch. In einem feuchten Tuch bleiben sie etwa 2 Tage im Kühlschrank knackig, sie sollten also zeitnah verzehrt werden. Ihr scharf-würziger Geschmack passt perfekt zu vielen Gerichten. Auch die Blätter sind essbar und bringen noch einmal extra Aroma mit.

Interessant: Neben der Knolle gibt es auch Radieschensprossen, die ganz einfach zuhause in der Küche angebaut werden können und in wenigen Tagen essbar sind. Sie enthalten noch mehr Nährstoffe und haben zum Teil einen noch schärferen Geschmack. Einen Blogartikel zum Thema Sprossen selber ziehen findest du auch auf unserem Blog.

Saisonale und regionale Gerichte im April
© Hansi Heckmair

Das wichtigste im Überblick:

  • Saison: April – November
  • Lagerung: in ein feuchtes Küchentuch etwa 2 Tage im Kühlschrank lagerfähig.
  • Sind in 30 Tagen erntereif.
  • Haben einen scharf-würzigen Geschmack.

In diesem Video zeigt euch Sebastian zwei Rezept für: 

 

UMAMI Radieschen & Radieschen-Birnen-Gazpacho – saisonal kochen im April

 

Radieschen kennen die meisten nur roh im Salat oder zur Brotzeit. Die kleinen Powerkugeln können aber so viel mehr. Sie wachsen extrem schnell, gehören zu den mächtigen Kreuzblütlern und man kann Grün und Knolle essen. Hier kommen einmal wundervolle deftig gebratene Pfannenradieschen und einmal eine schnelle Cremesuppe.”- Sebastian Copien

 

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Lauch

Der Lauch wird auch häufig Porree genannt. Er gehört zu den Zwiebelgewächsen und wird seit ca. 4000 Jahren kultiviert. Es gibt unterschiedliche Sorten, von denen manche sogar starken Frost aushalten und so auch im Winter geerntet werden können. Dadurch wird zweimal im Jahr ausgesät und auch geerntet. Im Februar gesäter Lauch wird im August geerntet und im Juni ausgesäter Lauch im Winter. So gibt es ihn fast das ganze Jahr über frisch aus Deutschland zu kaufen. Die Hauptsaison liegt jedoch zwischen August und November. Bei eigenem Anbau im Garten kann auch bei Bedarf nur ein Teil der Stange geerntet werden, dann treibt er an dieser Stelle neu aus. Frisch gekaufter Lauch bildet auch in einem Wasserglas neue Wurzeln und wächst immer wieder nach, wenn man seinen Bedarf abgeschnitten hat und das Wasser stetig erneuert.

Lauch hält sich in Folie oder einer Dose einige Tage im Kühlschrank. Zum Einkochen oder Einlegen ist er allerdings nicht gut geeignet. Außerdem wird er gegart und nicht roh verzehrt, wodurch er neben dem leicht scharfen und würzigen Aroma auch eine Süße Note bekommt. 

Saisonale und regionale Gerichte im April
© Hansi Heckmair

Das wichtigste im Überblick:

  • Saison: August bis November (Hauptsaison), Rest des Jahres geringeres Angebot
  • Lagerung: in einer Dose oder in Folie im Kühlschrank einige Tage haltbar.
  • Er wird normalerweise nicht roh gegessen und erhält erst durch das Garen eine leicht süße Note.

In diesem Video zeigt euch Sebastian seine zwei absoluten Knaller Lauch Rezepte: Lauch im Ganzen gebraten und Spaghetti Porro!

Meine zwei absoluten knaller Lauch Rezepte – vegan & Saisonal

 

“Lauch verwendet man meistens in Eintöpfen, Suppen und Co. Im Garten gar nicht soooo leicht zu kultivieren, ist er aus meiner Sicht ein absoluter Star auf dem Teller und das wurde die letzten Jahre sehr intensiv auch in vielen gehobenen Restaurants bewiesen. Hier kommen wieder 2 Rezepte, die ein bisschen anders sind, als das was man gewohnt ist. Wunderschöne Pasta mit Lauch und im Ganzen gebraten mit gerösteten Haselnüssen. Viel Freude mit dem Video und den Rezepten.” – Sebastian Copien

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Spargel

Der von vielen geliebte Spargel kommt aus Süd- und Mittelamerika. Am häufigsten gibt es den grünen und weißen Spargel, welcher auch Bleichspargel genannt wird. Allerdings gibt es auch weitere Sorten, wie beispielsweise violette Formen. Die Spargelsaison beginnt Mitte April und geht bis Ende Juni und ist wohl die bekannteste Gemüsesaison. Er kann auch im eigenen Garten angebaut werden und bringt eine mehrjährige Ernte. Die Sprosse des Spargels werden bei der Ernte unter der Erde mit einem speziellen Messer abgeschnitten, sodass er im nächsten Jahr wieder austreiben kann.

Frische Spargelstangen können an einem quietschenden Geräusch beim aneinander reiben erkannt werden. Im Kühlschrank sollte frischer und ungeschälter Spargel am besten in einem feuchten Küchentuch gewickelt aufbewahrt werden und hält sich so etwa 3 – 4 Tage. Geschälter Spargel sollte dagegen spätestens am nächsten Tag verzehrt werden und in eine geschlossene Folie ohne zusätzliches Wasser gewickelt werden. Meist wird Spargel gekocht, gedünstet oder gebraten gegessen, er kann aber auch roh gegessen werden. 

Saisonale und regionale Gerichte im April
© Hansi Heckmair

Das wichtigste im Überblick:

  • Saison: Mitte April bis Ende Juni
  • Lagerung: geschälter spargel in einer Folie nur einen Tag haltbar, ungeschälter Spargel in einem feuchten Küchentuch ist 3-4 Tage haltbar
  • Wird roh, gekocht, gedünstet oder gebraten gegessen

In diesem Video zeigt euch Sebastian zwei alternativen zum klassischen gekochten Spargel!

Zwei leckere Spargel-Zubereitungen, die du (vielleicht) noch nicht kennst – saisonal & vegan

Spargel ist eines der Gemüse, das wirklich eine klare Saison hat und bei dem die meisten Menschen auch von dieser wissen. Es gibt grünen weißen und auch lila Spargel und richtig zubereitet ist jede Sorte einfach ein Traum. In diesem Video kommen zwei kleine Rezepte, die andere Wege zum Spargelgenuss liefern. Denn was gibt es schlimmeres als verkochten Spargel?” – Sebastian Copien

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Mairübchen

Das Mairübchen gehört zu den Kohlarten und kommt ursprünglich aus Indien. Es gibt sie in Weiß oder Weiß-Violett mit gelber oder roter Rindenfarbe. Die Aussaat liegt zwischen März und August und hängt von der gewünschten Erntezeit ab. 6 bis 8 Wochen nach der Saat können die Rübchen geerntet werden. Die ab Mai geernteten Rüben heißen Mairüben und sind eng verwandt mit der im Spätsommer geernteten Herbstrübe. 

Am längsten halten sie sich in einer Holzkiste mit feuchtem Sand im Keller. Wer sie nicht ein paar Wochen einlagern möchte, kann sie ohne Probleme für ein paar Tage im Kühlschrank lagern. Bei Rüben und Beeten gilt allgemein: Je kleiner, desto zarter im Geschmack. Da bildet auch das Mairübchen keine Ausnahme. Sie kann roh gegessen werden, hat gegart aber einen deutlich milderen Geschmack. Auch das Grün eignet sich hervorragend in der Küche und kann wie Spinat verwendet werden.

Saisonale und regionale Gerichte im April
© pixabay

Das wichtigste im Überblick:

  • Saison: Ende April – Juni 
  • Lagerung: Im Kühlschrank ein paar Tage, in einer Kiste mit feuchtem Sand im Keller ein paar Wochen haltbar
  • Je kleiner die Rübe, desto zarter.
  • Das Grün nicht wegschmeißen, sondern mit in das Gericht geben.

In diesem Video zeigt euch Sebastian zwei super leckere Mairübchen Rezepte: In der Pfanne gebraten mit einer Orangen-Note und einmal lauwarm mit einer Zitronen-Joghurt Creme!

Mairübchen Rezept mit ordentlich Umami, Röstaromen und Wumms! – vegan & saisonal

 

“Mairübchen stehen diesmal im Fokus und sie gehören in ihren unterschiedlichen Formen und Farben definitiv zu meinen liebsten Gemüsesorten. Lange Jahre hab ich sie verschmäht, wenn ich daran vorbei gelaufen bin beim Gemüseregal und dann ging es aber recht schnell mit der großen Liebe. Ganz frisch und jung sind sie roh eine Delikatesse. Hier im Video kommen aber wieder zwei Zubereitungen, die beide ordentlich Umami, Röstaromen und Wumms mit sich bringen. Einmal kräftig in der Pfanne angebraten mit einer fruchtigen Orange-Note und einmal lauwarm mit einer Zitronen-Joghurt Creme. Beides extrem schnell gemacht und immer super lecker, denn die wundervollen Rübchen gibt es in zwei Saisonen pro Jahr. Im Herbst heißen sie dann einfach Herbstrüben.  

Übrigens: Das Grün, das oben so wunderschön raus wächst schmeckt ebenfalls besonders lecker und wird in Norddeutschland unter dem Namen Stilmus sogar extra verkauft. Viel Freude beim Kochen Ihr Lieben!” – Sebastian Copien

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Saisonale und regionale Gerichten im März mit den Gemüsesorten Brennnessel, Mangold, Rhabarber und Rucola!

Brennnessel

Die Brennnessel kommt aus Mitteleuropa und wächst in unserer Heimat so gut wie überall wild. Dort wo sie wächst, gilt sie als Stickstoffanzeiger, da sie sich in Stickstoffreichen Böden sehr wohl fühlt. Sie wurde und wird noch immer als Heilkraut für viele Alltagsbeschwerden eingesetzt. Viele Menschen wissen gar nicht, dass die Brennnessel auch essbar ist und sogar noch sehr viele Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Phosphor und die Vitaminen A, E und C enthält. Die Brennnessel wird meist als störendes Unkraut empfunden, ist aber eigentlich ein richtiges  Powergemüse, welches wir auch noch kostenlos vor der Haustüre sammeln können. 

Die beste Erntezeit für Brennnesseln ist von Juni bis September, aber man kann sie auch schon früher sammeln. Um Schmerzen bei der Ernte zu vermeiden, kann man die Blätter einfach von unten nach oben abziehen. Lange gelagert werden kann die Brennnessel nicht. Sie hält sich etwa 1-2 Tage im Kühlschrank. Verwendet werden kann sie beispielsweise als leckere Suppe, Spinat-alternative, Pesto oder auch als Superfood im Smoothie. Bei der Verarbeitung werden die Brennhaare unschädlich gemacht, so kann das grüne Gemüse bedenkenlos gegessen werden. Getrocknete Brennnesselblätter werden häufig für Tee verwendet. 

 

Saisonale und regionale Gerichte im Mai
© Hansi Heckmair

Das wichtigste im Überblick:

  • Saison: Juni – September
  • Lagerung: im Kühlschrank 1-2 Tage haltbar, am besten frisch verzehren.
  • Die Blätter bei der Ernte von unten nach oben abziehen.
  • Enthält viele Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Phosphor und Vitamin A,E und C.

In diesem Video zeigt euch Sebastian wie ihr eine leckere Brennnessel-creme-Suppe und Brennnessel-Kartoffelpüree zubereiten könnt!

Zwei leckere Brennnessel-Rezepte – vegan & saisonal

 

“Hier kommen wunderbare Brennnessel Einsteiger Rezepte, die mir immer wieder Freude machen. Die Brennnessel ist ein ganz besonderes Wildgemüse. Weil die Heilpflanze nahezu vor jeder Haustür wächst, kennt sie wirklich jeder – auch wenn das erste Kennenlernen häufig schmerzhaft war.

Mit wenigen Handgriffen lassen sich aus der oft als Unkraut geächteten Brennnessel, ganz wunder- bare Speisen und Würzmischungen herstellen: 

Die Brennnessel wird seit Jahrhunderten als Heil- pflanze zur Blutreinigung und Entschlackung, bei Eisenmangel, Rheuma und Prostatabeschwerden eingesetzt. In Kriegszeiten leistete sie durch ihre wertvollen Inhaltsstoffe einen wichtigen Beitrag zur Grundversorgung. Die Brennnessel enthält fast so viel Eiweiß wie Magerquark, mehr Kalzium als Milch, mehr Eisen als Spinat und mehr Vitamin C als Zitronen. 

Heute ist die Brennnessel kein »Arme-Leute-Essen« mehr, sondern eher in der gehobenen Küche zu Hause. Die Blätter schmecken ähnlich wie Spinat, allerdings deutlich kräftiger, die reifen Samen haben ein wundervoll nussiges Aroma. Am besten erntet man von März bis Juni die jungen Triebe mit vier bis sechs Blättern oder dann von August bis September die reifen Samen. Das Übergießen der Blätter mit heißem bis kochendem Wasser macht die kleinen Härchen, die für das Brennen verantwortlich sind, weich. Beim Ernten sind Handschuhe allerdings empfehlenswert. 

Um stets frisches Grün für Smoothies und viele andere Gerichte zur Hand zu haben, bietet es sich an, ein paar Brennnesseln im Garten zu ziehen, am besten in einer etwas wilderen Ecke. Besonders wohl fühlen sich Brennnesseln an Hecken mit mäßiger Sonne. Brennnesseln dienen vielen Schmetterlingsarten als Kinderstube. Bei vielen, darunter dem Pfauenauge, ernähren sich die Raupen ausschließlich von Brennnesseln. Eine mit Brennnessel angesetzte Kräuterjauche ist das Gold jedes Gärtners. Ins Gießwasser gegeben, belebt dieses Energietonikum alle Pflanzen, sodass sie schnell und kräftig wachsen und Schädlinge oft gar keine Chance haben.  Beim Sammeln in der Natur ist darauf zu achten, keine Pflanzen vom Straßen- oder Feldrand zu wählen, da hier die Schadstoffbelastung meist hoch ist – auch das spricht für den Brennnesselanbau im eigenen Garten.” – Sebastian Copien

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Mangold

Mangold gehört zu den Gänsefußgewächsen und ist eng mit den Rüben verwandt. Er stammt aus Südeuropa und wird bereits seit über 4000 Jahren kultiviert. Es gibt ihn in verschiedenen Farben wie weiß, gelb und rot. Gepflanzt wird das bunte Gemüse ab Mitte April bis Juni im Freiland. Nach etwa 3 Monaten können die ersten Blätter geerntet werden. Erhältlich ist Mangold von Mai bis in den November hinein, wobei die Hauptsaison von Juni bis August geht. Eine Pflanze ist sehr ergiebig, da sie von innen nach außen immer wieder nachwächst, wenn man nur die äußeren und großen Blätter nach und nach erntet.

Auch Mangold ist nur wenige Tage im Gemüsefach des Kühlschranks haltbar. Am besten lagert man ihn, indem man Blätter und Stiele in ein feuchtes Tuch wickelt. Sowohl die Stiele als auch die Blätter sind essbar, wobei letztere aromatischer sind als Spinat. Damit die Blätter bei der Zubereitung nicht zu weich werden, sollten die Stiele immer etwas früher in den Topf oder die Pfanne gegeben werden.

Saisonale und regionale Gerichte im Mai
© Hansi Heckmair

Das wichtigste im Überblick:

  • Saison: Mai – November 
  • Lagerung: in ein feuchtes Tuch gewickelt wenige Tage haltbar.
  • Von außen nach innen nach Bedarf abernten.
  • Blätter und Stiele sind essbar.

In diesem Video zeigt Sebastian euch wie ihr leckere Mangoldrouladen zaubern und Mangold sauer einlegen könnt!

Diese wundervollen Mangold Rezepte wirst du lieben! – saisonal & vegan kochen

 

“Als ich das erste Jahr Mangold angebaut habe, musste ich recht schnell lernen, dass es sich hier um absolute power Pflanzen handelt und die Ernte pro Pflanze sehr reichlich ist, wenn sie sich wohl fühlt.  Mit knapp zehn Mangold Pflanzen hatte ich also irgendwann sehr viele bunte Mangold Sträuße zu verschenken in dem Sommer. Bunt deswegen, weil es einfach so viele wunderschöne bunte Sorten gibt. 

Das wichtigste beim Ernten ist immer nur von außen die einzelnen Blätter mit Stil ab zu schneiden, so wächst die Pflanze von innen einfach dauerhaft und weiter nach. Zwei Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon (denn dort wächst er auch wunderbar) reichen also für einen normalen Haushalt locker aus. Mangold ist übrigens mit der roten Bete verwandt und hat einen schönen herben Geschmack. 

Hier im Video haben wir zwei Rezepte, die jeweils einen Teil vom Mangold benötigen – wundervolle geschmorte Rouladen für die das Blatt verwendet wird und die Stile legen wir Essigsauer ein. Viel Freude beim anschauen und nachkochen.” – Sebastian Copien 

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Rhabarber 

Der Rhabarber wird oft fälschlicherweise zum Obst gezählt, allerdings gehört er zu den Stielgemüsen. Er kommt ursprünglich aus Asien und es gibt ihn in Rot oder Grün, wobei die Rote Farbe ein Indikator für die enthaltene Säure ist. Je  intensiver die rote Farbe, um so weniger sauer schmeckt er. Gepflanzt wird er meist im September oder Oktober, jedoch ist es auch möglich ihn im März oder April zu pflanzen. Geerntet werden kann der Rhabarber erst im zweiten Standjahr. Frisch vom Feld kommt er dann zwischen Anfang April und Ende Juni.

Das bunte Gemüse sollte so schnell wie möglich verzehrt werden, da es sich nicht allzu lange frisch hält. Bis zu etwa 3 Tagen hält er sich in ein feuchtes Küchentuch eingeschlagen im Gemüsefach des Kühlschranks. Rhabarber eignet sich perfekt für Süßspeisen, wie Kompott oder Kuchen, aber man kann ihn auch super in herzhaften Gerichten verwenden. Eine Rezeptidee zeigt euch Sebastian in seinem Video. Roh sollte er durch seinen hohen Oxalsäuregehalt allerdings nicht in größeren Mengen verzehrt werden. Die Blätter sollten hingegen gar nicht gegessen werden, da sie giftig sind. 

Saisonale und regionale Gerichte im Mai
© Pixabay

Das wichtigste im Überblick:

  • Saison: Anfang April – Ende Juni
  • Lagerung: in ein feuchtes Küchentuch gewickelt bis zu 3 Tage haltbar.
  • Rhabarber ist ein Stielgemüse, kein Obst.
  • Eignet sich auch perfekt für herzhafte Gerichte.
  • Roh sollte er nur in geringen Mengen gegessen werden, die Blätter sollten gar nicht verzehrt werden, da sie giftig sind.

In diesem Video zeigt euch Sebastian ein herzhaftes und ein süßes Rezept mit Rhabarber, die ihr unbedingt ausprobieren müsst!

 

Deftiges Rhabarber Curry & Rhabarber Trifle mit weißer Schokolade – saisonal und vegan

“Rhabarber ist ein weiteres Gemüse, das meist nicht als solches zubereitet wird. Rhabarber Kuchen, Rhabarber Kompott, Rhabarber Saft etc. Hier im Video kommen 2erlei Rezepte. Eins davon einfach mal anders und schön deftig als Curry und eins davon als schöne Nachspeise im weiße Schoko Trifle.

Botanisch gesehen gehört Rhabarber zu den Stielgemüsen und ist eine wundervolle entspannte Pflanze, denn hat man einmal einen Standort gefunden wächst Rhabarber dauerhaft und jedes Jahr wieder. “ – Sebastian Copien

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Rucola

Rucola, in Deutschland auch Rauke genannt, gehört zu den Kreuzblütlern. Er stammt aus dem Mittelmeerraum, wo er noch heute einen festen Platz in der Küche hat. Pflanzzeit ist im Garten oder auf dem Balkon ist ab März. Bereits nach 4 bis 6 Wochen können die ersten Blätter geerntet werden. Allgemein kann sogar bis zu dreimal nachgeerntet werden. So hat man bis Ende September immer frischen Rucola zuhause. Die Saison ist demnach von Mai bis etwa Oktober.

Da die Blätter schnell welken, hält er nur ein paar Tage im Gemüsefach des Kühlschrankes frisch. Am besten sollte er bei der Lagerung in ein feuchtes Küchentuch gewickelt werden. Die Stiele enthalten besonders viele Bitterstoffe und sollten entfernt werden. So kann sich das nussige und scharfe Aroma besser entfalten. Allgemein enthält das grüne Gemüse viel Eisen, Magnesium und Kalzium. Es passt sowohl zu gemischten Salaten, als auch zu warmen Gerichten wie Nudeln, Reis, Kartoffeln oder auch auf der Pizza. Außerdem kann er auch gut wie Kräuter verwendet werden. 

Saisonale und regionale Gerichte im Mai
© Pixabay

Das wichtigste im Überblick:

  • Saison: Mai-Oktober
  • Lagerung: ein paar Tage in einem feuchten Küchentuch um Gemüsefach des Kühlschranks.
  • Der Stiel enthält besonders viele Bitterstoffe und sollte deshalb entfernt werden.
  • Passt sowohl zu Salat, als auch zu warmen Gerichten wie Nudeln, Reis, Kartoffeln oder Pizza.

In diesem Video zeigt Sebastian euch zwei super leckere Rucola Rezepte, die du so bestimmt noch nicht gegessen hast! Rucola-Pesto mit Tagliatelle und Rucola Sauce mit grünem Spargel.

 

Du wirst es LIEBEN oder LIEBEN – wunderbare Rucola-Rezepte

“Rucola oder Rauke wird geliebt oder gehasst. Fast schon so extrem wie bei Koriander. Botanisch gesehen gehört Rucola zu den Kreuzblütlern. Ist also verwandt mit den klassischen Kohlarten und daher besonders gesund. 

Wie alle Salat Arten und je nach Bodenbeschaffenheit und Düngensituation, können  Rucola Pflanzen allerdings auch eine ordentliche Menge an Nitrat speichern. Daher am besten in Maßen genießen. 

Ich verwende Rucola am liebsten wie Kräuter also als intensives, leckeres, leicht scharfes und nussiges Würzmittel. In diesem Video kommen zwei Rezepte, die vielleicht eine etwas andere Seite dieser Pflanze zeigen. Einmal als schnelles Pesto und einmal als wundervolle Sauce die zu grünem Spargel oder anderen Gemüsesorten gegessen werden kann. Übrigens kann man auch wunderbare Suppen aus Rucola machen. 

Schaut einfach mal in das Video für Brennnessel rein. Hier könnt ihr die Brennnessel eins zu eins mit Rucola beim Püree als auch bei der Suppe ersetzen. Viel Freude beim nachkochen!” – Sebastian Copien

Hier Rezept herunterladen!

Jeden Donnerstag erscheint auf dem YouTube-Kanal von Sebastian Copien ein neues Video, in dem er jeweils zwei leckere Rezepte zu einem saisonalen Gemüse und einiges an Kochtipps mit euch teilt. Um die Rezepte jederzeit zur Hand zu haben, könnt ihr sie in der Videobeschreibung und direkt in den Blogartikeln runterladen!

Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachkochen und genießen. Wenn euch die Videos und die Beiträge gefallen freuen wir uns riesig über einen Kommentar, ein Like oder ein Abo!

Eure Sabrina von der Vegan Masterclass

Du möchtest deine Ernährung so ausgewogen, gesund und schmackhaft gestalten wie es nur geht und das ganze leicht in deinen Alltag integrieren? Dann ist unsere neue Nutrition Masterclass mit Ernährungswissenschaftler Niko Rittenau genau das richtige für dich! Dort vereinen Sebastian Copien und Niko Rittenau zwei Welten miteinander: Kulinarik trifft auf geballtes Ernährungswissen. Die beiden haben gemeinsam ein Baukastensystem entwickelt, welches es dir erleichtert das Wissen im Alltag umzusetzen und deine Gerichte zu optimieren. Der Kurs ist eine perfekte Kombination für Gesundheit und Geschmack! Bist du dabei?

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Hast du das schon gelesen?