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Rote Beete – So lecker und gesund ist die Rübe!

Die Rote Beete

Die Rote Bete hat viele Namen, Farben und Formen. Trotzdem hebt, wenn ich in Kochkursen danach frage, wer die Rübe nicht mag, mindestens ein Drittel der Teilnehmer die Hand. Schuld daran ist oft der erdige Geschmack der Knolle oder die Erinnerung an den »altbackenen« Rote-Bete-Salat aus dem Glas, mit dem viele in ihrer Kindheit »gequält« wurden.

© Verlag – Christian München / Bild: Hansi Heckmair

Formen, Farben und Nährstoffe

In meinem Garten ziehe ich nicht nur die klassische rote, sondern auch gelbe, rosafarbene, weiße und rot- weiß-gestreifte Varianten der Roten Bete. Die Formen reichen von Kugeln bis zur typischen Rübe. Dieser Variantenreichtum macht nicht nur dem Auge Freude, sondern erweitert auch die Verwendungsmöglichkeiten. Grundsätzlich gilt: je weniger roter Farbstoff, desto milder das Aroma. Baby-Bete von 3–4 cm Größe, schön geputzt, noch mit 3 cm Stielansatz daran, sehen in der Pfanne gebraten oder im Ofen geröstet wunderschön aus. Aus den Blättern der Baby-Bete lassen sich leckere Salate oder spinatähnliche Gemüse kochen. Sie besitzen sogar deutlich mehr Nährstoffe als die Rübe.

Rote Beete im Garten anbauen

Ich verwende auch bis zu 1 kg schwere Rüben aus meinem Garten. Bei der richtigen Auswahl der Sorte werden sie butterweich und zart. Rote Bete sind überraschend einfach zu kultivieren, wenn die Erde tiefgründig gelockert ist. Anfällig für Schädlinge sind sie kaum.

Rote Bete können zwischen August und den ersten Frostnächten geerntet werden. Sie lassen sich wunderbar lagern und werden deshalb seit jeher als Wintergemüse gezogen. Rote Bete wirken krebsvorsorgend, basenbildend und bluterneuernd.

Küchentipps

Je nach Verwendung variiert die Kochzeit der Bete sehr stark. Möchte ich eine sämige Suppe zubereiten, muss ich das Gemüse etwa 25 Minuten weich kochen. Für ein leckeres Pastagericht mit Roten Beten braucht man diese fein gehobelt nur 3–4 Minuten anzubraten. Auch roh sind die Bete ein Genuss, fein geraspelt im Salat oder dünn gehobelt als Carpaccio.

Köstliche Rezepte mit der Roten Beete

Mit einfachen Mitteln lassen sich aus der Knolle mit der tollen Farbe ganz »unverstaubte« Genüsse zaubern.

© Verlag – Christian München / Bild: Hansi Heckmair

Rote-Beete Salat 2.0

1 kg Rote Bete in 1 cm dicke Spalten schneiden. Mit 6 EL Olivenöl, 1⁄2 TL Kreuzkümmel, 1⁄2 TL Salz und 3 gehackten Knoblauchzehen vermengen und die Mischung auf einem Backblech verteilen. 20 Minuten bei 200 °C (Ober- und Unterhitze) im Backofen rösten. Aus dem Saft von 2 Orangen, 6 EL weißem Balsamicoessig, 2 EL Mandelmus, 8 EL Olivenöl, 2 TL geröstetem Sesamöl, einer Prise Salz und einer guten Prise Pfeffer ein glattes Dressing herstellen. Die Schmorflüssigkeit der Roten Bete mit dem Dressing verquirlen. Das Dressing mit den gegarten Rote-Bete-Spalten vermengen und alles 10 Minuten ziehen lassen. Mit Salz, Essig und Pfeffer abschmecken und mit Orangenfilets, Petersilie und Sesam garnieren.

Mehr über die Zubereitung von geschmorter Rote Bete erfährst du übrigens in der X-Mas Masterclass. Die Vorspeise die wir dort kochen ist der hammer 😉

Rote-Bete-Cannelloni

1 große Rote Bete schälen und in 1–2 mm dünne Scheiben hobeln. 1 EL Limettensaft, 1⁄2 TL Salz und 1 TL Agavendicksaft miteinander verquirlen, die Rote Bete damit marinieren und 30 Minuten zugedeckt ziehen lassen. 400 g kalten Mandelricotta mit je 2 EL gehackter frischer Petersilie und Kresse, einer Prise Pfeffer, etwas Zitronenschale und der Rote-Bete-Flüssigkeit mischen. Alles 30 Minuten kühlen. 1 Apfel vom Kerngehäuse befreien und fein würfeln. Mit 1 TL Olivenöl und einer Prise gemahlener Vanille vermengen. Die Rote-Bete-Scheiben überlappend auf Frischhaltefolie auslegen. Den Ricotta mit Salz und Pfeffer würzen und 2 cm dick im unteren Drittel der Scheiben verteilen. Diese mithilfe der Folie aufrollen. Die Rolle schräg in 4 cm breite Stücke schneiden, mit Apfelwürfeln und Sesam garnieren und mit dem Sesamdressing anrichten.

Die Inhalte stammen aus Sebastian Copien’s Standardwerk zur veganen Küche „Die vegane Kochschule“ und sind nur ein paar von mega vielen und wunderbaren Anleitungen zur leckeren und pfanzlichen Küche . Klicke hier und erfahre mehr über „Die vegane Kochschule„.

Verlag: Christian München; Auflage: 2 (2. Oktober 2015)
Bilder: Hansi Heckmair

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2018-11-26T15:07:21+00:00
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